Energie

Ökologische Wärme und Strom entwickeln.

Schweizer Cleantech Anbieter haben Kompetenzen in folgenden Bereichen:

  • Photovoltaik
  • Technologien zur Solarwärmenutzung
  • Laufwasserkraftwerke
  • Vergärungstechnologie
  • Wärmepumpen, Turbinen und Steuerung
Schweizer Industrieunternehmen haben sich längst den Herausforderungen des Klimawandels und der Energieeffizienz gestellt. Sie gehören heute zu den führenden Anbietern im Bereich erneuerbare Energien und Energieeffizienz. Dank alpiner Gletscher, über 1500 Seen sowie Flüssen wie Rhein und Rhone verfügt die Schweiz über sechs Prozent des europäischen Süsswasservolumens. Dieses Wasser stellt die grösste Energiequelle des Landes dar. Sie wird intensiv genutzt und trägt 56 Prozent zur schweizerischen Stromproduktion bei. Damit liegt die Schweiz europaweit an erster Stelle. In Deutschland beispielsweise beträgt der Anteil der erneuerbaren Energien lediglich 15 Prozent. Über 40 Prozent des deutschen Strombedarfs stammt weiterhin aus Stein- und Braunkohle. In Frankreich wiederum liefern 59 Atomkraftwerke über 76 Prozent des Strombedarfs.

In den zurückliegenden Jahrzehnten investierte die Schweiz erhebliche Summen in den Wasserbau. So ist etwa die Grande Dixence in den Walliser Alpen mit 285 Metern der höchste Staudamm der Welt. Die zweite wichtige erneuerbare Energiequelle ist der Abfall: Bereits 3 Prozent des Schweizer Strombedarfs stammen aus der Abfallverwertung – deutlich mehr als in anderen Ländern. Die Abfallverwertung trägt darüber hinaus erheblich zur Fernwärmeversorgung bei. Das 1990 lancierte Programm EnergieSchweiz unterstützt neben Effizienzanstrengungen vor allem Technologien zur Nutzung erneuerbarer Energiequellen wie Wind- und Solarkraft, Erdwärme, Holz und Biomasse sowie Kleinwasserkraftanlagen. Ein Symbol dieser Strategie sind die beiden Windturbinen bei Andermatt im Kanton Uri: Mit 2332 Metern über Meereshöhe waren sie bis vor kurzem die höchstgelegene Windkraftanlage Europas. Seit September 2011 gibt es einen neuen Rekordhalter in Gries (Wallis). Diese Windenergieanlage wurde auf 2'465 Metern über Meereshöhe errichtet und ist somit neu die höchste Europas.


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Der Energietechnologie-Konzern ABB ist vor allem im Ausland tätig, beispielsweise in Norwegen.
Das Unternehmen Flexcell in Yverdon-les-Bains stellt kompakte, aufrollbare und tragbare Solarladegeräte her.
Hochspannungs-Kabel werden auf das Rohrverlegungsschiff geladen.